Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis e.V. auf Besuch in Sayn (27.2.2016)

Helferinnen und Helfer ließen sich bei einer Wanderung zurück in die Römerzeit versetzen

Das Ehrenamt lebt von Anerkennung und Wertschätzung, und die Wertschätzung freiwilliger Helfer muss gepflegt werden.

Dies ist ein elementarer Grundsatz der Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis e.V.

Aus diesem Grund hatte der Vorstand mit seinem Vorsitzenden Adolf Zils alle Helferinnen und Helfer des Vereins zu einem Helfertag eingeladen. Hannelore Stock, Heinz Nink und Bruno Sauerborn hatten eine Wanderung von Sayn zum Römerturm in Bendorf und ein Abschlussessen organisiert.

An der Abteikirche in Sayn ging es los. Nach einem kleinen Anstieg bei herrlichem Vorfrühlingswetter traf die Gruppe am Meisenhof auf eine Tavernenwirtin in römischer Tracht. Mit ihr wanderten die Teilnehmer zum rekonstruierten Limesturm am ehemaligen römischen Wachtposten 1/54. Sich zurückversetzend in die Zeit des Kaisers Commodus (Kaiser von 180 – 192 n. Chr.) schilderte sie ihren Lebensalltag als freie Bürgerin im römischen Imperium. Sie erläuterte ihre Kleidung, zeigte den Besuchern originale Münzen, Kosmetikgegenstände und Amulette, wie sie Römerinnen der damaligen Zeit benutzten. Am Römerturm, den die Wanderer besteigen konnten und von dem aus man einen herrlichen Blick auf das Rheintal hat, berichtete sie, wie sich die wachhabende Turmbesatzung ernährte und welche Funktion sie am Limes hatte. Der Limes diente etwa von 150 – 260 n. Chr. den Römern als Schutz und zur Sicherung des grenzüberschreitenden Handelsverkehrs. Die Wandergruppe folgte den Ausführungen mit großem Interesse, denn Arbeiten am Limes sind für die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis ein zentrales Aufgabengebiet.

Nach diesem historischen Rückblick wanderten die Teilnehmer zurück nach Sayn. In der Gaststätte Lindenhof stärkte man sich bei anregenden Gesprächen mit Speis und Trank. Abschließend wurde das „Dankeschön“ des Vereins ergänzt durch das Akkordeonspiel des Vorsitzenden.

Einhellig war die Helfertruppe der Meinung, dass die Veranstaltung ein würdiges Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement war.

Besten Dank und mit freundlichen Grüßen

Adolf Zils                           Leo Evers

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Fotos:

Presse

Klee-2016-03-9.jpgKleeblatt (9.3.2016)