Frühjahrsputz am Historischen Römer- und Keltenwanderweg NR1 im HWG-Wald durch Limes-Team (Mai 2012)

Neuwied (Heimbach-Weis)  Längst ist dieser Wanderweg bundesweit im Internet und auf Wanderkarten als Limes-Wanderweg ausgewiesen. Grund für das LIMES-Team der Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis mit ihrem Vorsitzenden Adolf Zils das Gelände rund um den ehemaligen römischen Wachtposten 1/43 für die immer zahlreicher werdenden Wanderer herauszuputzen. An diesem beliebten Rastplatz wurden die Sitzgruppen gesäubert, das Dach des Info-Standes vom Moos und das rekonstruierte Turmfundament vom Unkraut befreit. Ein Teil des Teams erneuerte auch Pfosten mit Hinweisschildern und brachte neue Infotafeln an verschiedenen Stellen des LIMES an. Nach getaner Arbeit freute und bedankte sich Adolf Zils, dass die in früheren Jahren investierte Arbeit auf diese Weise von den  ehrenamtlichen Helfern unterstützt wird. Bekanntlich ist der Limes in Deutschland seit vielen Jahren Weltkulturerbe der UNESCO. Deshalb haben alle Investitionen, ob durch Geld- oder Arbeitsleistungen, eine hohe Bedeutung für Heimbach-Weis, die Stadt Neuwied sowie für die gesamte Region. Auf Grund einer Studie über die europäischen Kultur-Routen, die von Frau Dr. Kseniya Khovanove-Rubicondo, Europarat, Europäische Union, vorgestellt wurde, erleben Kultur und Wandern seit Jahren eine Renaissance. Der Jakobsweg steht wie keine zweite Destination in Europa für die Verknüpfung von Kultur und Tourismus. Auch beim EU-Projekt LIMES steht die Verknüpfung von Kultur und Tourismus im Vordergrund; denn viele Potentiale für einen nachhaltigen Tourismus in ländlichen Räumen „schlummern“ auch entlang des LIMES in Europa, der mit rund 3.500 Kilometern das größte europäische Bauwerk ist.

Heimbach-Weis im Mai 2012 – Adolf Zils-Leo Evers-Dr. Bernd Paulus

Presse

Klee-2012-06-5.jpgKleeblatt (05.06.2012)