Freigabe der Limes-Stele am 6. 11. 2010

Hinweis auf römisches Erbe an markanter Stelle in Heimbach-Weis,

Limes-Stele auf dem neuen Marktplatz in Heimbach-Weis installiert.

Für die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis gab es große Anerkennung für das am Limesabschnitt im HWG-Wald geleistete Engagement hinsichtlich Kennzeichnung und Hinweistafeln sowie die Vermessung und Markierung des Römer Kastells am Heidegraben. Nun wurde ein weiteres Projekt der Limes-Visualisierung mit Unterstützung der PER realisiert. Der Vorstand von Pro Heimbach-Weis gab mit den Limes-Freunden Neuwieder Stadtteile im November auf dem neuen Marktplatz in Heimbach-Weis die Limes-Stele frei. In seiner Begrüßung erklärte der Vorsitzende Adolf Zils, dass mit der Stele die einheimische Bevölkerung über den Limes an zentraler Stelle informiert werden soll. Zur Feier des Tages erhielten die Gäste herzhaftes Brot nach römischem Rezept und Römerwein aus Rheinbrohl, wo am „Caput Limitis“ der Limes beginnt.

Durch den Heimbach-Weiser Wald verlaufen 6,5 Limeskilometer und im gesamten Stadtgebiet Neuwieds sind es 18,5 km. Die Bürgergemeinschaft hat in 2010 einiges geleistet. So wurde ein Limes-Stein gesetzt, Pfosten am WP 1/41 und WP 1/47 installiert und eine Bank am WP 1/48 aufgestellt. Erst kürzlich eröffnete die Bürgergemeinschaft gemeinsam mit dem Neuwieder Stadtmarketing den „Historischen Römer- und Keltenwanderweg“, der sich zu großen Teilen am Verlauf des Limes orientiert.

Adolf Zils

Veröffentlichungen

Stele.pdfLimes-Stele in voller Größe
Limes-News-04-2010.pdfLimes-Newsletter 4-2010 (PER)

Presse

Bericht-Kleebl-B.jpgBericht Kleeblatt
Bericht-Blick.jpgBericht Blick-aktuell

Vandalismus-Schäden an der Limes-Stele auf dem Marktplatz

Eine Karte wurde aus der Verankerung gerissen und entwendet (Ende Juni 2011)

Neben diesen neuerlichen Beschädigungen an der Infotafel kommt es in Heimbach-Weis immer wieder mal zu Vandalismustaten in anderen öffentlichen Bereichen.

Die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis e.V. hat in der Vergangenheit viele positive Erfahrungen mit dem überwiegenden Teil der Jugendlichen gemacht. So sind es Jugendliche, die am Frühjahrsputz teilnehmen, die uns beim Weihnachtsmarkt unterstützen und es gibt viele weitere gute Beispiele. Dies läßt den Schluß zu, daß es wohl nur eine Minderheit ist, die dem Ansehen der übrigen Jugendlichen schadet.

Dies möchte der Vorsitzende und der Vorstand von PHW ausdrücklich feststellen!

Presse

Limes-Stele-Vanda-2011-07.jpgBericht Rhein-Zeitung