Renovierung der Kapelle Weis (2004)

Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis übergab Spende für das Weiser Gotteshaus

"Wohlbehütet" soll die Weiser Kapelle wieder sein. Dafür ist derzeit eine umfassende Erneuerung des Daches in Angriff genommen worden. Die Bürgergemeinschaft "Pro Heimbach-Weis", die sich schon vielfach um Maßnahmen zur Verschönerung des Ortsbilds und zur Sicherung wertvoller Bausubstanz gekümmert hat, engagiert sich auch für die Kapelle.Vorsitzender Adolf Zils überreichte in diesen Tagen einen Scheck in Höhe von 750 Euro an Pastor Georg Frorath.

Die 1713 erbaute und nach einem Brand 1806 wieder hergestellte und um ein Joch erweiterte Kapelle, die auch im Zweiten Weltkrieg Schäden erlitten hatte, wurde zuletzt 1980 gründlich im Inneren renoviert. Die Dachbalken stammten noch aus der Zeit um 1806 und waren vom Zahn der Zeit stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Und wie es bei älteren Bauten meist der Fall ist: wenn die Arbeiten beginnen, treten weitere unliebsame Überraschungen auf. So zeigten auch die Flächen, aufdenendieBalken auflagen, erhebliche Schäden auf."Das hat", so der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats der katholischen Kirchengemeinde Heimbach-Weis, Erwin Aufdermauer, "die Gesamtkosten, die sich auf 125 000 Euro belaufen sollten, noch einmal um gut 15000 Euro erhöht."Da die Gemeinde davon rund 50 Prozent selbst aufbringen muss - 60 000 Euro schießt das Bistum Trier zu, Zuwendungen von der Landesdenkmaipflege und der Stadt Neuwied sind bereits zugesagt beziehungsweise in Aussicht gestelltist das eine große und nur schwer zu tragende finanzielleBelastung. die sich auf 125 000 Euro belaufen sollten, noch einmal um gut 15000 Euro erhöht." Da die Gemeinde davon rund 50 Prozent selbst aufbringen muss - 60 000 Euro schießt das Bistum Trier zu, Zuwendungen von der Landesdenkmaipflege und der Stadt Neuwied sind bereits zugesagt beziehungsweise in Aussicht gestelltist das eine große und nur schwer zu tragende finanzielle Belastung. Spenden, wie die jetzt von "Pro Heimbach-Weis", sind da natürlich sehr willkommen. Denn die Weiser Kapelle ist keineswegs nur ein "Kirchenmuseum", sondern wird häufig genutzt für Schülergottesdienste der Grundschule, für die Wochenmesse an jedem Dienstag Morgen, für Totengedenken und auch für Trauungen oder Gottesdienste besonderer Art. Adoif Zils bediente sich bei der Überreichung des Schecks eines Spruches aus der Bibel, der besagt: "durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Verstand wird es erhalten." Die Spende, so erläuterte Zils weiter, sei ein Teil des Reinerlöses, den die Bürgergemeinschaft bei. ihrem letzten Weihnachtsmarkt durch das Angebot von Speisen und Getränken erwirtschaften konnte.

Pastor Georg Frorath, der zugleich auch Vorsitzender des Verwaltungsrates ist, dankte für die willkommene Zuwendung und würdigte das Engagement von "Pro Heimbach-Weis" auf vielen gemeinnützigen Gebieten.